Benennung der WKA nach den Partnerstädten
Windpark 2000 Stockerau
Mit der Benennung unserer Windenergieanlagen nach den Partnerstädten
wollen wir die grenzüberschreitende Bedeutung der erneuerbaren Energie
und die gemeinsame Verantwortung für unsere Umwelt zum Ausdruck bringen.
Die Partnerstädte
Andernach
Eine historische Stadt, direkt am Rhein gelegen hat ca. 30.000 Einwohner.
Die Stadt ist Fremdenverkehrs- und Industriestadt, wird aber auch Stadt der
Bäckerjungen genannt. Andernachs Geschichte ist über 2000 Jahre alt. Durch
die Festspiele entstand schon vor Jahrzehnten eine Verbindung mit Andernach,
die 1983 mit einer Partnerschaft zwischen den beiden Städten besie-gelt
wurde.
Baranowitschi
Ist seit 1989 Partnerstadt von Stockerau und zähIt mit ca. 180.000
Einwohnern zu den größten Städten Weißrußlands. Baranowitschi ist ein
Eisenbahnknotenpunkt, wodurch die Bahn von größter wirtschaftlicher
Bedeutung ist. Durch großes wirtschaftliches Arrangement ehemaliger
Stockerauer Betriebe (Fa. Heid) mit der UDSSR und durch Vermittlung
der damaligen Sowjetischen Regierung entstand die Partnerschaft zwischen
Baranowitschi und Stockerau. Heute ist Weißrußland ein autonomer Staat
mit ca. 10 Mio. Einwohnern.
Mosonmagyaróvár
Zwischen Stockerau und Mosonmagyaróvár besteht seit 1996 eine
Partnerschaft. Der Name Mosonmagyaróvár setzt sich aus 2 Teilen zusammen:
Moson = Wieselburg
Magyaróvár = Ungarisch Altenburg
die dann miteinander vereinigt wurden. Sie ist eine Grenzstadt zwischen
Györ und Budapest und ist der Sitz der ältesten agrarwissenschaftlichen
Universität Mitteleuropas, in welcher auch Nikolaus Lenau studierte.
Mosonmagyaróvár ist auch Lenaustadt - daher die Verbindung mit
Stockerau - sowie durch die enge Zusammenarbeit der Musikschulen
beider Städte.
Stockerau
Wurde 791 besiedelt. Die erste urkundliche
Erwähnung von Stockerau war 1012 im Zusammenhang mit dem Märtyrertod des HI.
Koloman. 1465 erhielt Stockerau das Marktrecht durch Kaiser Friedrich III und
wurde im Jahre 1893 durch Franz Josef I zur Stadt erhoben. Früher war Stockerau
eine Handelsstadt, danach eine Industriestadt mit internationalen Firmen. Heute
ist Stockerau eine Handels, sowie Schul-, Sport- und Kulturstadt. Sie ist die
größte Stadt im Weinviertel mit dem höchsten Kirchturm (88m) von
Niederösterreich. In Stockerau findet man zahlreiche historische Bauten, sowie
ein Naturschutzgebiet in der Au mit 24 km Rad- und Wanderwegen. Die Au ist in
der Umgebung als beliebter Ausflugsort bekannt. Derzeit hat Stockerau über
15.800 Einwohner (einschl. Zweitwohnsitzen).